Archive für ‘Pflanzen’

Liebeslocke und Korallenkaktus

November 27, 2009 Von: webmaster Kategorie: News und Tipps, Pflanzen, Zimmerpflanzen, Zimmerpflanzentipps

Foto: Blumenbüro Holland. - Bei der Liebeslocke sprudeln die langen, spiralförmig gedrehten Halme in sattem, frischen Grün nur so aus dem Pflanzgefäß heraus und vermitteln ein Bild von zügelloser Quirligkeit und dynamischer Bewegungsfreude.

Foto: Blumenbüro Holland. - Bei der Liebeslocke sprudeln die langen, spiralförmig gedrehten Halme in sattem, frischen Grün nur so aus dem Pflanzgefäß heraus und vermitteln ein Bild von zügelloser Quirligkeit und dynamischer Bewegungsfreude.

Zwei raffinierte Wuschelköpfe

Sehr unkonventionell gestylt ist die Korkenzieherbinse, die als Zimmerpflanze sehr poetisch auch Liebeslocke genannt wird und botanisch Juncus effusus ´Spiralis´ heißt. Bei der Liebeslocke sprudeln die langen, spiralförmig gedrehten Halme in sattem, frischen Grün nur so aus dem Pflanzgefäß heraus und vermitteln ein Bild von zügelloser Quirligkeit und dynamischer Bewegungsfreude. Wie man bei einer Binse schon vermutet, handelt es sich bei der Liebeslocke um eine Pflanze, die gerne feucht steht. Gegossen werden sollte reichlich, ja hier ist Staunässe ausnahmsweise sogar erwünscht. Die Erde kann immer ein bis zwei Zentimeter mit Wasser bedeckt sein. Die Ansprüche an die Nährstoffversorgung sind gering, weswegen zaghaft gedüngt werden kann. Die Pflanzen mögen einen hellen Standort, allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Von oben herab schaut der Korallenkaktus auf die Liebeslocke, denn er ist eine sogenannte Ampelpflanze. Er sieht zwar nicht aus wie ein klassischer Kaktus, gehört aber trotzdem zu dieser Familie. Rhipsalis (weiterlesen…)

Pflanzentipps für den Dezember

November 24, 2009 Von: webmaster Kategorie: 12 Dezember, Baumtipps, Bodendecker, Bäume, Koniferen, News und Tipps, Pflanzen, Stauden, Staudentipps, Strauchtipps, Sträucher, Winter, Zierpflanzen

Lichtblicke im Winter

Foto: PdM. - Christrosen trotzen der Kälte und blühen mitten im tiefsten Winter. Die hellen Blüten bilden einen schönen Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern. Diese Stauden machen auch in Gefäßen eine gute Figur und eignen sich deshalb auch ausgezeichnet für winterliche Pflanzenarrangements auf Balkon und Terrasse.

Foto: PdM. - Christrosen trotzen der Kälte und blühen mitten im tiefsten Winter. Die hellen Blüten bilden einen schönen Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern. Diese Stauden machen auch in Gefäßen eine gute Figur und eignen sich deshalb auch ausgezeichnet für winterliche Pflanzenarrangements auf Balkon und Terrasse.

Der Winter bringt es an den Tag. Dann zeigt sich, wer bei der Gartengestaltung auch die besonderen Herausforderungen der kalten Jahreszeit im Blick hatte. Ein gut geplanter und abwechslungsreich bepflanzter Garten kann das ganze Jahr über interessant sein, selbst wenn im Winter viele Bäume und Sträucher ihr Laub abgeworfen haben. Der Blickwinkel ändert sich in der kalten Jahreszeit und ermöglicht neue Ein- und Ansichten. Manche Pflanzen beeindrucken jetzt zum Beispiel - ganz anders als im Sommer - mit ihrer Wuchsform, ihren Zweigen oder ihrer Rinde. Es gibt sogar einige Stauden und Gehölze, die im Winter trotz Kälte blühen.

Magischer Winterblüher

Die Christrose (Helleborus niger) ist einer dieser Winterblüher. Diese schöne kleine Staude hat weiße, gelegentlich auch rötlich getönte Blüten, die sich schon in der Weihnachtszeit öffnen und einen wunderbaren Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern bilden. Die Blütezeit reicht bis in den März hinein. Auch wenn die Christrose nur etwa 25 Zentimeter hoch wird - ihre hellen, großen Schalenblüten, die sich über den handförmigen wintergrünen Blättern erheben, fallen auf. Diese aparte Staude gedeiht gut im Halbschatten vor oder unter lichten Gehölzen und macht auch in Gefäßen eine gute Figur. Sie eignet sich deshalb ausgezeichnet für (weiterlesen…)

Beliebte Sukkulentenarten

November 22, 2009 Von: webmaster Kategorie: Pflanzen, Zimmerpflanzen

Bizarre Gestalten auf der Fensterbank

Zu den bekanntesten und artenreichsten Familien der Sukkulenten gehören die Wolfsmilchgewächse (Euphorbia). Sie sind tatsächlich verwandt mit der Gartenwolfsmilch, die zum Vertreiben der Wühlmäuse in Gärten angepflanzt wird. Allen Arten dieser Familie gemein ist ein weißer, stark schleimhautreizender Saft, der bei Verletzungen der Pflanze und beim Schnitt austritt. Allgemein bekannt ist der Christusdorn (Euphorbia milii). Interessant ist die Kugelwolfsmilch (Euphorbia obesa). Wenn sie nicht gerade blüht, kann sie schnell mit dem Kaktus Astrophytum asteria verwechselt werden. Diese Gestaltgleichheit verschiedener, nicht verwandter Gattungen, wird Konvergenz genannt.

Oft wird behauptet, Sukkulenten seien nicht schön. Die Wüstenrose (Adenium obesum) überzeugt (weiterlesen…)

Fast schwarze Tulpe

November 21, 2009 Von: webmaster Kategorie: 03 März, 04 April, 05 Mai, Pflanzen, Zierpflanzen, Zwiebeln und Knollen

Besondere Tulpentaufe in New York

Foto: IZB. – ‘Ayaan‘ ist eine dunkle, fast schwarze Tulpe, die von den Sorten ‘Gavota‘ und ‘Gander’s Rhapsody‘ abstammt.

Foto: IZB. – ‘Ayaan‘ ist eine dunkle, fast schwarze Tulpe, die von den Sorten ‘Gavota‘ und ‘Gander’s Rhapsody‘ abstammt.

Die Frauenrechtlerin und Buchautorin Ayaan Hirsi Ali taufte Anfang November im New Yorker Metropolitan Museum of Art eine neue Tulpensorte auf den Namen ‘Ayaan‘. Mit dieser Tulpe ehrt der niederländische Blumenzwiebelsektor Ayaan Hirsi Alis Einsatz für Freiheit und Menschenrechte. Die Autorin und Aktivistin, die aus Somalia stammt, erhielt 1992 Asyl in den Niederlanden und studierte an der Universität Leiden politische Wissenschaft. Von 2003 bis 2006 war sie Mitglied im niederländischen Parlament. In der Zeit arbeitete sie mit dem niederländischen Filmemacher Theo van Gogh zusammen, der im Jahr 2004 in Amsterdam wegen eines Islam-kritischen Films ermordet wurde. (weiterlesen…)

Paw Paw

November 19, 2009 Von: webmaster Kategorie: Nutzpflanzen, Obst, Pflanzen

Paw Paw Früchte schmecken nach einer Mischung aus Banane, Mango, Ananas und Vanille, ihr Fruchtfleisch ist cremig weich: Nordamerikas Indianerbananen erobern sich auch in Deutschland eine wachsende Fangemeinde.

Im Versuchsgelände Stutel der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau betreut Obstspezialist Hubert Siegler schon seit einigen Jahren unterschiedliche Sorten: In Zukunft werden es noch mehr sein, denn aus den USA reiste der Paw-Paw-Züchter (weiterlesen…)

Rot-Buche und Hainbuche am laufenden Meter

November 19, 2009 Von: webmaster Kategorie: Bäume, Pflanzen, Sträucher

Eine der beliebtesten deutschen Heckenpflanzen ist die Hainbuche [Carpinus betulus]: Aber auch die echte Buche [Fagus sylvatica], auch Rot-Buche genannt, wird in deutschen Gärten gerne zur Grundstücksabgrenzung genutzt. Beide Laubgehölze sind in Europa heimisch. Ungeschnitten wachsen sie zu stattlichen Bäumen heran. Die Rot-Buche kann beispielsweise über 3o Meter hoch und bis zu 2o Meter breit werden. Beide Gehölze sind aber auch sehr gut schnittverträglich und deshalb die idealen Heckenpflanzen für den Hausgarten.

Sie lassen sich leicht in Form halten und bilden bei regelmäßigem Schnitt lebendige, dichte und undurchdringliche (weiterlesen…)

Suche nach verschollener Quitte

November 19, 2009 Von: webmaster Kategorie: Nutzpflanzen, Obst, Pflanzen

Verschollene Quitte gesucht: Die Langfrüchtige ist eine besonders aromatische Quittensorte, die noch bis 1958 zum Beispiel die Baumschule Müllerklein in Karlstadt verkauft hat. Doch inzwischen scheint sie aus Bayerns Fluren verschwunden zu sein. Nun suchen 2 Fachleute gemeinsam nach ihr und anderen alten Quittenbäumen: Martin Degenbeck von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau [LWG] in Veitshöchheim betreut das Streuobstprojekt des Landkreises Würzburg und der Eisenheimer Marius Wittur initiierte das Fränkische Rekultivierungsprojekt Alter Quittensorten.

“Im Herbst entfalten die reifen Früchte Duft und ihre typische Form” erklärt Degenbeck: “Das konnten zum Beispiel die Besucher des jüngsten Streuobsttages in der LWG wieder anschaulich erleben. Jetzt lässt sich die Quitte Die Langfrüchtige leicht erkennen und bestimmen,” meint er und hofft auf eine rege Mithilfe der Bevölkerung bei der Suche.

Kaum eine andere Obstart ist in ihrem Bestand in den vergangenen Jahrzehnten so sehr geschrumpft, wie die Quitte. Als “schwierig zu verarbeiten” gebrandmarkt, verschwand die an Vitaminen und Mineralstoffen äußerst reiche und (weiterlesen…)

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Haselnüsse

November 19, 2009 Von: webmaster Kategorie: Baum- und Strauchschnitt, Krankheiten, News und Tipps, Nutzpflanzen, Obst, Pflanzen, Pflanzen & Säen, Schädlinge, Sträucher, Zierpflanzen

Noisettes - so nennt man die Haselnüsse in Frankreich: Dieser wohlklingende Name offenbart, welche Leckerbissen sich aus den reichhaltigen Nüssen zaubern lassen. Der Haselnussstrauch wirkt hingegen weniger vornehm, ist dafür aber robust. Die Mitarbeiter der Bayerischen Gartenakademie geben Ihnen bemerkenswerte Tipps rund um dieses vielseitige Wildobstgehölz.

Haselnusssträucher können im Herbst wie auch im Frühjahr gepflanzt werden: Sie sind robust und wachsen an fast allen Standorten. Allerdings vertragen sie keine schweren, staunassen Böden. Haselnüsse wachsen zwar an schattigen Plätzen, doch in der Sonne sind sie wesentlich ertragreicher. Bedenken Sie bei der Wahl des Standortes, dass die Sträucher vier bis sieben Meter hoch und fünf Meter breit werden und den entsprechenden Platz benötigen. Haselnüsse entwickeln zudem ein dichtes, flaches Wurzelwerk, sodass sie sich gut zur Hangbefestigung eignen. Aber Stauden leiden als Unterpflanzungen oft unter der Wurzelkonkurrenz. Lediglich Frauenmantel, Funkien, Golderdbeere und frühjahrsblühende Blumenzwiebeln sind gute Gesellschafter.

Damit Haselnusssträucher auch viele Nüsse tragen, benötigen sie (weiterlesen…)

Cranberry

November 17, 2009 Von: webmaster Kategorie: Balkon, Nutzpflanzen, Obst, Pflanzen, Stauden, Zierpflanzen

Die Moosbeere, Kranichbeere oder Cranberry (Vaccinium macrocarpon) ist eine interessante Gartenneuheit für den Heidegarten oder Naschgarten: Die Mitarbeiter der Bayerischen Gartenakademie empfehlen diesen vielseitigen Beerenstrauch für den Garten und als Kübelpflanze auf dem Balkon.

Die roten Beeren, die aussehen wie Preiselbeeren werden im Herbst reif: Frisch geerntet sind die Früchte, durch ihre Wachsschicht gut geschützt, im Kühlschrank sogar über mehrere Monate haltbar. Als Marmelade verarbeitet oder getrocknet hält der Genuss bis zur nächsten Ernte. Sie sehen zwar wie große Preiselbeeren aus, schmecken aber fruchtiger und sind nicht (weiterlesen…)

Chinesische Hanfpalme

November 13, 2009 Von: webmaster Kategorie: Balkon, Palmen, Pflanzen, Zierpflanzen

Palmen-Bücher

Klasse: Einkeimblättrige (Liliopsida)
Unterklasse: Commelinaähnliche (Commelinidae)
Ordnung: Palmenartige (Arecales)
Familie: Palmengewächse (Arecaceae)
Unterfamilie: Coryphoideae
Tribus: Livistoneae
Subtribus: Rhapidinae
Gattung: Hanfpalmen (Trachycarpus)
Art: Trachycarpus fortunei

Die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) gehört zur Unterfamilie Coryphoideae in der Familie der Palmengewächse (Arecaceae).

Beschreibung

Geschichte: Die nach dem englischen Forschungsreisenden Robert Fortune benannte Chinesische Hanfpalme wurde erstmals 1712 vom deutschen Arzt und Japanreisenden Engelbert Kämpfer unter der japanischen Bezeichnung „Shuro“ erwähnt. Der schwedische Arzt Carl Peter Thunberg beschrieb 1784 die Chamaerops excelsa, unter welchem Namen die heutige Hanfpalme bis 1861 geführt wurde, als Hermann Wendland sie in das neu aufgestellte Genus Trachycarpus stellte. 1830 kamen die ersten Hanfpalmen aus Japan (Dejima) durch den deutschen Arzt und Naturforscher Philipp Franz von Siebold als Samen nach Europa und 1850 wurde die Palme noch unter dem Namen Chamaerops excelsa von Carl Friedrich Philipp von Martius ausführlich beschrieben. Bis 1931 trug sie den Namen Trachycarpus excelsa und seitdem lautet der korrekte botanische Name auf Trachycarpus fortunei.

Habitus: Es ist eine kleine bis mittelhohe Fächerpalme, die im Alter bis 12 m hoch wird. Der Stamm ist in der Jugend vollständig und später nur im oberen Teil dicht mit braunen Fasern bedeckt. Diese Fasern sind die Reste der Blattscheiden und der nach oben gerichtete (weiterlesen…)

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