Fast schwarze Tulpe
Besondere Tulpentaufe in New York

Foto: IZB. – ‘Ayaan‘ ist eine dunkle, fast schwarze Tulpe, die von den Sorten ‘Gavota‘ und ‘Gander’s Rhapsody‘ abstammt.
Besondere Tulpentaufe in New York

Foto: IZB. – ‘Ayaan‘ ist eine dunkle, fast schwarze Tulpe, die von den Sorten ‘Gavota‘ und ‘Gander’s Rhapsody‘ abstammt.
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Gattung: Thymian (Thymus)
Art: Thymus serpyllum
Der Wilde Thymian (Thymus serpyllum), häufig auch Sand-Thymian, Quendel oder Feld-Thymian genannt, ist eine Art aus der Familie der Lippenblütler. Im Gegensatz zum Echten Thymian (Thymus vulgaris) ist der Wilde Thymian eine in Mitteleuropa beheimatete Pflanze.
Namen
Im Volksmund wird diese Pflanze auch Feldthymian, Sandthymian, Quendel, Wilder Zimt, Immenkraut, Liebfrauenbettstroh, Marienbettstroh, Rauschkraut, Feldkümmel, Rainkümmel, Grundling, Wurstkraut, Kudelkraut, Keale oder Hollaien genannt. Wilder Thymian wurde schon im 15. Jahrhundert als Heilpflanze in den Gärten angebaut.
Erscheinungsbild
Der Wilde Thymian hat eine tief in den Erdboden reichende Zentralwurzel und breitet sich davon ausgehend mit liegenden Stängeln aus. Eine einzelne Pflanze bildet auf diese Weise einen geschlossenen Teppich, der bis zu (weiterlesen…)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Gattung: Rosmarinus
Art: Rosmarinus officinalis
Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis), die einzige Art der Gattung Rosmarinus, ist ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae) (Labiatae).
Der Name Rosmarin kommt vom lateinischen ros marinus und bedeutet “Tau (ros) des Meeres (marinus)”, also “Meertau”.
Merkmale
Der immergrüne, buschig verzweigte Strauch duftet intensiv aromatisch und erreicht eine Größe von 50 cm bis 2 Meter. Die 10-40 mm langen Blätter sind gegenständig sitzend und schmal-linearisch. Die Ränder sind nach unten umgerollt, oberseits tiefgrün und runzlig.
Die blassblauen Blüten können das ganze Jahr über entstehen. Sie stehen in kurzen achselständigen Trauben und sind durch Sternhaar etwas filzig. Der Kelch ist glockig, zweilippig und zur Fruchtzeit deutlich größer. Die Oberlippe ist zweiteilig, die Unterlippe dreilappig mit großen Mittellappen. Die zwei Staubblätter ragen weit aus der Blüte hervor.
Verwechslungsgefahr: (weiterlesen…)

Foto: PdM. - Schon im Februar und März schmückt sich der Seidelbast mit unzähligen dicht an dicht stehenden, rosafarbenen Blüten. Sie verströmen einen starken Duft und bringen Frühlingsstimmung in den Garten, während sich viele andere Gehölze noch in der Winterruhe befinden.
Der Seidelbast ist ein Frühstarter. Blütenduft im Vorfrühling
Duftender Blütenschmuck
Mit seinen oft schon im Februar erscheinenden, rosafarbenen Blüten gehört der Seidelbast (Daphne mezereum) zu den schönsten Vorfrühlingsblühern. Die jungen Zweige verschwinden fast unter der Fülle der dicht an dicht stehenden Blüten, die einen angenehmen, intensiven Duft verströmen. Da sich die länglichen, mattgrünen Blätter erst nach der Blütezeit entfalten, kommen die zierlichen Blütensterne in ihrer vollen Schönheit zur Geltung. Wegen seiner außergewöhnlichen Eigenschaften - frühe Blüte und starker Duft - wird der Seidelbast von Kennern schon seit langem als Gartenpflanze geschätzt. Der botanische Name entstammt der griechischen Mythologie: Daphne war eine Nymphe, die von Zeus in einen Lorbeerbaum verwandelt wurde, um sie vor ihrem Verfolger Apollo zu schützen. Weil die Blätter einiger Seidelbast-Arten denen des Lorbeerbaumes ähneln, erhielt die Gattung den Namen Daphne.
Wertvolle Bienenweide
Daphne mezereum ist in fast ganz Europa verbreitet. Sie wächst im Unterholz von Mischwäldern und an Waldrändern. Wer das Glück hat, diese hübsche Pflanze am Naturstandort zu sehen, sollte sie keinesfalls ausgraben, denn sie steht unter Naturschutz. Dazu kommt, dass in Baumschulen vermehrter und kultivierter Seidelbast im Garten (weiterlesen…)

Foto: BdS. - Farbenfrohe Partner im Staudenbeet: Goldgarbe, Salbei und Sternkugellauch bilden ein sommerlich-fröhliches Ensemble, das Assoziationen an üppige Wildblumenwiesen weckt. Goldgarben eignen sich wegen ihrer auffallenden, schirmförmigen Blütenstände in kräftigen, leuchtenden Gelbtönen ausgezeichnet für kontrastreiche, stimmungsvolle Staudenpflanzungen.
Farbenfrohe Stauden mit natürlichem Charme: Schafgarben für den Sommergarten
Orakel- und Heilpflanze
Den meisten Gartenfreunden ist die Schafgarbe wahrscheinlich als auffallende, im Sommer blühende Wiesenblume oder als Heilpflanze bekannt. Doch die Schafgarbe ist auch eine ausgezeichnete, vielseitige Staude für den Garten. Sie ist ein pflegeleichter Dauerblüher, der sehr gut an sonnigen Standorten gedeiht und keine besonderen Ansprüche an den Boden stellt. Ihren botanischen Namen Achillea verdankt diese heilkräftige Staude angeblich Achilles, dem Helden des Trojanischen Krieges, der mit dieser Pflanze die Wunden seiner Soldaten heilte. Auch Hildegard von Bingen verwendete die Schafgarbe und empfahl sie zur Wundheilung, nach Operationen und als krampflösendes Mittel. Eine ganz andere Verwendung hatten die Chinesen für diese Staude: Sie nutzten sie für Orakel, indem sie aus ihren festen, geraden Stängeln I-Ging-Stäbe anfertigten.
Filigranes Blattwerk
Die zierlichen, ab Juni erscheinenden Blüten der wildwachsenden, in Europa heimischen Art Achillea millefolium stehen dicht an dicht und bilden dadurch markante, große schirmförmige Blütenstände. Der Artname „millefolium” heißt übersetzt „Tausendblatt” und (weiterlesen…)

Foto: BdS. - Sonnenschein im Staudengarten – mit ihren intensiven Farben und den ungewöhnlichen Blütenständen sind Etagenprimeln ein reizvoller Blickfang. Die in Quirlen stehenden Blüten lassen kaum erahnen, dass diese Stauden enge Verwandte der bekannten Schlüsselblumen sind.
Der Winter ist kaum zu Ende, da öffnen die ersten Frühlingsboten schon ihre Blüten. Fast ein bisschen vorwitzig wirkt die Echte Schlüsselblume (Primula veris), die bereits im März und April ihre zierlichen Blüten zeigt, während sich die übrige Pflanzenwelt noch vorsichtig zurückhält. Das zarte frische Gelb der ebenfalls schon früh blühenden Wiesen-Schlüsselblume (Primula elatior) steht in krassem Gegensatz zur Unerschrockenheit dieser kleinen Pflanze, die schon so zeitig ans Licht drängt. Vielleicht schätzen deshalb so viele Menschen diese Stauden: Schlüsselblumen blühen schon, wenn die übrige Natur noch kahl und abweisend wirkt und zeigen, dass der Winter seine Macht verloren hat.
Der „kleine Erstling”
Ihrer frühen Blütezeit verdankt die Primel auch ihren botanischen Namen. Er leitet sich vom lateinischen „primus” = der Erste oder der Vorderste ab. Der botanische Name ist die Verkleinerungsform des „Ersten”: primula, was soviel wie kleiner Erstling bedeutet. Schlüsselblumen spielen in vielen Märchen und Legenden eine besondere Rolle, oft als eine mit magischen Kräften versehene Zauberpflanze. Ihre frühe Blütezeit macht sie zum Symbol für Hoffnung, Jugend und für die Heilkraft des Frühlings. Manchmal wird Primula veris, die Echte Schlüsselblume, auch als Himmelsschlüsselchen bezeichnet. Dieser poetische Name geht zurück auf eine Legende vom heiligen Petrus, der (weiterlesen…)

Die Pfeifenblumen (Aristolochia) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae). Zu dieser Gattung zählen etwa 500 Arten. Die Kletterpflanzen sind wegen ihrer herzförmigen Blätter und ungewöhnlich geformten Blüten am häufigsten in Kultur. Sie sind weitverbreitet und kommen in vielen Klimazonen vor, nur in Australien ist keine Art heimisch

Foto: BdS. - Türkischer Mohn ist mit seinen leuchtenden Blüten ideal, um weithin sichtbare Farbakzente zu setzen. Diese auffallenden Stauden sind anspruchslos und machen sowohl in einer kleinen Rabatte als auch in einem großen Bauerngarten eine gute Figur.
Seit Menschengedenken ist der Mohn (Papaver) nicht nur als exotische Schönheit bekannt. Um seine Herkunft und berauschende Wirkung ranken sich viele geheimnisvolle Mythen und Sagen. So soll der Gott des Schlafes der Göttin Demeter Samen des Schlafmohns gegen ihren Kummer gegeben haben, den sie dann im tiefen Traum verlor. Dass Mohn als Symbol für rasch vergessenes Leid steht, verdankt er einer griechischen Sage, wonach die Mohnpflanze aus den Tränen der Aphrodite wuchs, die sie über den Tod ihres geliebten Adonis weinte. Ihre Liebe zu dieser Pflanze ließ sie ihren Schmerz vergessen. Die vielen Samenkörner - bis zu 30.000 in einer Kapsel - machten ihn zu einem Zeichen der Fruchtbarkeit und des Reichtums. Und seit Urzeiten werden die Alkaloide des Mohns als Betäubungs- und Rauschmittel (Morphium, Opium) auch heute noch in der Medizin eingesetzt. Weniger gefährlich, dafür jedoch umso schmackhafter, ist die Verwendung von Mohnkörnern auf Brötchen oder in Gebäck.
Wunderschöne Pflanze für jeden Garten
In den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts war der Mohn eine absolute Trendblume, und heute erlebt er eine wahre Renaissance: Ob in einer kleinen Rabatte oder im großen Bauerngarten, Mohnstauden erfreuen sich allerorts großer Beliebtheit. Insgesamt gibt es über 100 verschiedene Arten, die zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) gehören. Sie sind in Europa, Asien, Afrika, Nordamerika und selbst in der Arktis beheimatet und stellen an ihren Standort im heimischen Garten keine großen Ansprüche. (weiterlesen…)
Maiglöckchen: Glück bringende Blütenschönheit

Foto: CMA. - Das bezaubernde Maiglöckchen hat mit seiner Anmut Dichter und Maler inspiriert. Es gilt als Glücksbringer und spielt in zahlreichen Legenden eine Rolle. Die zierlichen weißen Blütenglöckchen dieser hübschen Staude erhellen selbst schattige Gartenecken und bilden einen reizvollen Kontrast zu den frischgrünen Blättern.
Der Göttin der Morgenröte geweiht
Dichter ließen sich zu blumigen Versen hinreißen, und auch auf Gemälden und in zahlreichen Legenden spielt dieser bezaubernde Frühjahrsblüher eine Rolle. In unseren Breiten soll das Maiglöckchen Ostara, der Schwester von Donar und der Göttin des strahlenden Morgenrotes und des Frühlings, geweiht gewesen sein. Und viele Maiglöckchen fanden ein jähes Ende im Osterfeuer, in welches sie von unseren Vorfahren zu Ehren dieser Göttin geworfen wurden. Bereits im Mittelalter wurden aus den Blüten dieser alten Kulturpflanze Heilmittel gegen Schlaganfall und (weiterlesen…)