Archive für ‘Zimmerpflanzen’

Liebeslocke und Korallenkaktus

November 27, 2009 Von: webmaster Kategorie: News und Tipps, Pflanzen, Zimmerpflanzen, Zimmerpflanzentipps

Foto: Blumenbüro Holland. - Bei der Liebeslocke sprudeln die langen, spiralförmig gedrehten Halme in sattem, frischen Grün nur so aus dem Pflanzgefäß heraus und vermitteln ein Bild von zügelloser Quirligkeit und dynamischer Bewegungsfreude.

Foto: Blumenbüro Holland. - Bei der Liebeslocke sprudeln die langen, spiralförmig gedrehten Halme in sattem, frischen Grün nur so aus dem Pflanzgefäß heraus und vermitteln ein Bild von zügelloser Quirligkeit und dynamischer Bewegungsfreude.

Zwei raffinierte Wuschelköpfe

Sehr unkonventionell gestylt ist die Korkenzieherbinse, die als Zimmerpflanze sehr poetisch auch Liebeslocke genannt wird und botanisch Juncus effusus ´Spiralis´ heißt. Bei der Liebeslocke sprudeln die langen, spiralförmig gedrehten Halme in sattem, frischen Grün nur so aus dem Pflanzgefäß heraus und vermitteln ein Bild von zügelloser Quirligkeit und dynamischer Bewegungsfreude. Wie man bei einer Binse schon vermutet, handelt es sich bei der Liebeslocke um eine Pflanze, die gerne feucht steht. Gegossen werden sollte reichlich, ja hier ist Staunässe ausnahmsweise sogar erwünscht. Die Erde kann immer ein bis zwei Zentimeter mit Wasser bedeckt sein. Die Ansprüche an die Nährstoffversorgung sind gering, weswegen zaghaft gedüngt werden kann. Die Pflanzen mögen einen hellen Standort, allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Von oben herab schaut der Korallenkaktus auf die Liebeslocke, denn er ist eine sogenannte Ampelpflanze. Er sieht zwar nicht aus wie ein klassischer Kaktus, gehört aber trotzdem zu dieser Familie. Rhipsalis (weiterlesen…)

Beliebte Sukkulentenarten

November 22, 2009 Von: webmaster Kategorie: Pflanzen, Zimmerpflanzen

Bizarre Gestalten auf der Fensterbank

Zu den bekanntesten und artenreichsten Familien der Sukkulenten gehören die Wolfsmilchgewächse (Euphorbia). Sie sind tatsächlich verwandt mit der Gartenwolfsmilch, die zum Vertreiben der Wühlmäuse in Gärten angepflanzt wird. Allen Arten dieser Familie gemein ist ein weißer, stark schleimhautreizender Saft, der bei Verletzungen der Pflanze und beim Schnitt austritt. Allgemein bekannt ist der Christusdorn (Euphorbia milii). Interessant ist die Kugelwolfsmilch (Euphorbia obesa). Wenn sie nicht gerade blüht, kann sie schnell mit dem Kaktus Astrophytum asteria verwechselt werden. Diese Gestaltgleichheit verschiedener, nicht verwandter Gattungen, wird Konvergenz genannt.

Oft wird behauptet, Sukkulenten seien nicht schön. Die Wüstenrose (Adenium obesum) überzeugt (weiterlesen…)

Stevia

November 12, 2009 Von: webmaster Kategorie: Heilpflanzen, Kräuter, Nutzpflanzen, Pflanzen, Zimmerpflanzen

Stevia-Bücher

Süßkraut, Honigkraut, Süßblatt. Stevia wird als natürlicher Zuckerersatz benutzt.

Süßkraut, Honigkraut, Süßblatt. Stevia wird als natürlicher Zuckerersatz benutzt.

Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Gattung: Stevia
Art: Stevia rebaudiana

Süßkraut (Stevia rebaudiana), auch Süßblatt oder Honigkraut genannt, ist eine seit Jahrhunderten bekannte Pflanze, die man als einen natürlichen Süßstoff bezeichnen kann. Ursprünglich aus Südamerika stammend, werden ihre Inhaltsstoffe nun vor allem in Asien intensiv als Zuckerersatz verwendet, häufig wird hierfür auch die Bezeichnung Steviosid verwendet. In Europa und Amerika sind sie (noch) als Lebensmittelzusatzstoff verboten. Es ist eine mehrjährige krautige Pflanzen-Art aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae), sie wird meistens wie eine einjährige Pflanze kultiviert.

Natürliche Vorkommen findet man im Hochland des Grenzgebietes zwischen Brasilien und Paraguay, z.B. im Departamento Amambay.

Verwendung als Süßstoff - Modern und Historisch

Stevia wird zur Zeit in vielen Teilen von Brasilien, Paraguay, Uruguay, in Zentralamerika, Israel, Thailand und der Volksrepublik China angebaut. Seit Jahrhunderten wird Stevia schon von der indigenen Bevölkerung Brasiliens und Paraguays als Süßstoff verwendet. Die Guaraní-Indianer nennen es “ka’a he’ê” und nutzen es, um ihren Mate-Tee zu süßen. Ebenso wird es zum Süßen (weiterlesen…)

Korallenmoos

November 11, 2009 Von: webmaster Kategorie: Pflanzen, Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzenbücher

Nertera

Foto: Blumenbüro Holland. - Sind es Hagelkörner auf einer Rasenfläche oder Minischneebälle von Playmobilmännchen oder sind es Perlen auf sanftgrünem Grund? Nertera granadensis ´Marleen´ ist ein Blickfang.

Foto: Blumenbüro Holland. - Sind es Hagelkörner auf einer Rasenfläche oder Minischneebälle von Playmobilmännchen oder sind es Perlen auf sanftgrünem Grund? Nertera granadensis ´Marleen´ ist ein Blickfang.

Sind es Hagelkörner auf einer Rasenfläche oder Minischneebälle von Playmobilmännchen oder sind es Perlen auf sanftgrünem Grund? Das Korallenmoos ähnelt im kahlen Zustand dem Bubiköpfchen, aber im Sommer ist das frische Grün fast vollständig von kleinen, kugelrunden Beeren, wahlweise in Gelb, Orange oder Weiß, übersät. Das sieht einfach niedlich aus. ´Astrid´ blüht auf in fröhlichem Orange, ´Marleen´ hüllt sich in reines Weiß und ´Suzanne´ setzt selbstsicher auf Gelb.

Der botanische Name Nertera stammt von dem griechischen Wort “nerteros”, was niedrig bedeutet und sich auf die Wuchsform bezieht. Die Pflanze wird nicht höher als 10 Zentimeter. Wild wachsend kommt das Korallenmoos in den Gebirgslandschaften Mittel- und Südamerikas vor sowie in Neuseeland und Australien. Dort leben die kleinen Stauden viele Jahre lang. (weiterlesen…)

Lorbeerfeige

November 09, 2009 Von: webmaster Kategorie: Pflanzen, Zimmerpflanzen

Ficusbücher

Foto: Blumenbüro Holland. - Hübsch sieht er aus, dieser kleine, stämmige, urwüchsige Ficus microcarpa ´Ginseng´mit dem sattgrünen Blattdäch. Besonders augenfällig ist seine dicke, verzweigten Luftwurzel.

Foto: Blumenbüro Holland. - Hübsch sieht er aus, dieser kleine, stämmige, urwüchsige Ficus microcarpa ´Ginseng´mit dem sattgrünen Blattdäch. Besonders augenfällig ist seine dicke, verzweigten Luftwurzel.

“Da schau her, die sind ja süüüß”, tönt es durchs Gartencenter. Und wirklich - hübsch sehen sie aus, diese kleinen, stämmigen, urwüchsigen Pflanzen mit den sattgrünen Blattdächern. Besonders augenfällig sind ihre dicken, verzweigten Luftwurzeln, die bei jedem anders aussehen und ganz individuell geformt sind.

Die gedrungenen Bonsaiburschen nennen sich Ficus microcarpa ´Ginseng´, gehören zur Familie der Gummibäume und tragen etwas fleischigere Blätter als ihre übrigen, hochgewachsenen Familienmitglieder. Die kleinen Blättchen dieser japanischen Wurzelseppen sind elliptisch bis eiförmig und laufen am Ende zu einer kurzen Spitze zusammen. Die Wurzeln werden mit besonderen Bonsaitechniken in asiatischen Baumschulen gezogen und über Jahre kultiviert. Sie haben für die Pflanze eine Nährstoff speichernde Funktion.

Bei artgerechter Pflege lebt dieser Ficus (weiterlesen…)

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