Pflanzenschmuck aus Eis und Schnee

Foto: PdM. – Je abwechslungsreicher und durchdachter ein Garten bepflanzt ist, umso besser kann er auch in der kalten Jahreszeit seine Wirkung entfalten. Immergrüne und sommergrüne Gehölze, Stauden und Gräser tragen im Winter alle auf ihre Weise dazu bei, dass sie – durch Raureif, Nebel, Eis oder Schnee verwandelt – Eindrücke bieten, wie sie zu keiner anderen Jahreszeit möglich sind.
Mit dem Ende des Herbstes beginnt für viele Gärten eine Art Winterschlaf, aus dem sie erst die Frühlingssonne im nächsten Jahr wieder wecken wird. Diese Gärten haben kaum eine Chance, die kleinen und großen Winterwunder, mit denen die Natur in der kalten Jahreszeit überraschen kann, zu zeigen. Für die Besitzer solcher Gärten ist dann die Gartenzeit zu Ende, nur weil bei der Gartenplanung und -pflege nicht auf den Winteraspekt vieler Pflanzen geachtet wurde. Dabei geht es auch anders: Hinter dem Begriff „Winteraspekt”, der von Gartenplanern gerne verwendet wird, verbirgt sich eine faszinierende Welt mit einem einzigartigen stillen Zauber, bei dem die Pflanzen die Hauptdarsteller sind. Je abwechslungsreicher und durchdachter der Garten bepflanzt ist, umso besser kann er auch im Winter seine Wirkung entfalten: Immergrüne und sommergrüne Gehölze, Stauden und Gräser tragen dann alle auf ihre Weise dazu bei, dass sie - durch Raureif, Nebel, Eis, Schnee oder die tief stehende Sonne verwandelt - Eindrücke bieten, wie sie zu keiner anderen Jahreszeit möglich sind.
Weniger schneiden - mehr sehen
Im Herbst wird im Garten aus übertriebenem Ordnungsdenken heraus häufig noch fleißig aufgeräumt und geschnitten, dabei kann weniger mehr sein: Stauden und Gräser, deren Samenstände erst im (weiterlesen…)