Seidelbast

Foto: PdM. - Schon im Februar und März schmückt sich der Seidelbast mit unzähligen dicht an dicht stehenden, rosafarbenen Blüten. Sie verströmen einen starken Duft und bringen Frühlingsstimmung in den Garten, während sich viele andere Gehölze noch in der Winterruhe befinden.
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae)
Gattung: Seidelbast (Daphne)
Art: Daphne mezereum
Der Seidelbast ist ein Frühstarter. Blütenduft im Vorfrühling
Duftender Blütenschmuck
Mit seinen oft schon im Februar erscheinenden, rosafarbenen Blüten gehört der Seidelbast (Daphne mezereum) zu den schönsten Vorfrühlingsblühern. Die jungen Zweige verschwinden fast unter der Fülle der dicht an dicht stehenden Blüten, die einen angenehmen, intensiven Duft verströmen. Da sich die länglichen, mattgrünen Blätter erst nach der Blütezeit entfalten, kommen die zierlichen Blütensterne in ihrer vollen Schönheit zur Geltung. Wegen seiner außergewöhnlichen Eigenschaften - frühe Blüte und starker Duft - wird der Seidelbast von Kennern schon seit langem als Gartenpflanze geschätzt. Der botanische Name entstammt der griechischen Mythologie: Daphne war eine Nymphe, die von Zeus in einen Lorbeerbaum verwandelt wurde, um sie vor ihrem Verfolger Apollo zu schützen. Weil die Blätter einiger Seidelbast-Arten denen des Lorbeerbaumes ähneln, erhielt die Gattung den Namen Daphne.
Wertvolle Bienenweide
Daphne mezereum ist in fast ganz Europa verbreitet. Sie wächst im Unterholz von Mischwäldern und an Waldrändern. Wer das Glück hat, diese hübsche Pflanze am Naturstandort zu sehen, sollte sie keinesfalls ausgraben, denn sie steht unter Naturschutz. Dazu kommt, dass in Baumschulen vermehrter und kultivierter Seidelbast im Garten (weiterlesen…)